#FromVisionToAction - Ideen für klimaneutrale Bezirke

Am Samstag den 30.11.kamen über 150 Menschen zur Grünen Klimakonferenz der Berliner Bezirke zusammen, um über Möglichkeiten des lokalen Klimaschutzes zu beraten. Organisiert wurde die Veranstaltung von  den Klimaschutz-AGen der Kreisverbände Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg, Pankow, Neukölln und Tempelhof-Schöneberg sowie von der LAG Umwelt und der LAG Energie.

 

Das Programm begann mit Inputs und Diskussionsbeiträgen u.a. von Ramona Pop (Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe), Renate Künast (MdB), Regine Günther (Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz) und  Stephan von Dassel, Bezirksbürgermeister Berlin-Mitte. Danach wurden in zweiteiligen Workshops klimaneutrale Zukunftsvisionen für die Bereiche Stadtgrün, Bauen & Wohnen, Energiewende und Mobilität entworfen.

 

Im Workshop Mobilität sammelten die Teilnehmer*innen im ersten Teil ihre Wünsche für klimafreundliche Fortbewegung in der Stadt, um im zweiten Teil gemeinsam mit Stefan Gelbhaar Ideen zur Umsetzung zu entwickeln.

 

 

Zu den besprochenen Themen zählten unter anderem sichere Schulwege, kurze Wege und die Einrichtung von Fahrradstraßen.


Unterwegs am Westkreuz: Kleines Gebiet mit großem Potential

19.11.2019 |  Renate Künast, Lisa Paus und Stefan Gelbhaar besuchten die Kleingartenkolonie und Naturbrache am Westkreuz.Gemeinsam mit lokalen Initiativen, Bürger*innen und Vertreter*innen der Presse schauten sich die drei Abgeordneten das ehemalige Bahn-Gelände aus der Nähe an. Nach der grünen Position soll hier mit dem Westkreuzpark eine naturnahe Grünfläche entstehen, die eine wichtige Kühlfunktion für das Stadtklima und die Möglichkeit zur Naherholung in dem dicht gebauten gebiert bieten würde. Die bestehenden Parzellen und Urban Gardening Flächen sollen ebenfalls erhalten bleiben. Ein Vertreter des BUND berichtete außerdem, dass das ca. 3 Hektar große Areal Lebensraum für zahlreiche Tierarten wie  Fledermäuse oder Eidechsen bietet. Aktuell ist jedoch nicht klar, ob diese Vision realisiert werden kann: Eigentümerin ist die DB AG und bisher ist unklar, ob der Bezirk sein Vorkaufsrecht geltend machen kann. 


Zu Besuch bei der Polizei in der Storkower Straße & Eberswalder Straße

04.09.2019 Im Rahmen der Aktionswochen #Einsatzgrün von der Bundestagsfraktion habe ich heute die beiden Polizeistationen in der Eberswalder und Storkower Straße besucht.

 

Neben Gesprächen über die personelle und technische Ausstattung ging es vor allem um das Thema Verkehrssicherheit, insbesondere von Menschen, die zu Fuß und mit dem Rad unerwegs sind. Wir haben darüber geredet, wie wir bei der erfreulicherweise immer weiter steigenden Zahl von Radfahrenden in Pankow die Zahl der Unfälle senken und Radfahren allgemein sicherer und damit auch attraktiver machen können. Auch über sichere Schulwege in Pankow habe ich mit den jeweiligen Verkehrssicherheitsberatern gesprochen. Ein aktuelles Thema war auch der Umgang mit E-Scootern, z.B. mit der Frage nach Abstellmöglichkeiten, damit die Scooter keine zusätzlichen Stolperfallen darstellen.


Neue Fotoausstellung im Kiezbüro

Naturschutz als nachhaltige Stadtentwicklung im Pankower Norden

Axel Lüssow zeigt in seiner neuen Ausstellung, dass Naturschutz ein wesentlicher Bestandteil einer nachhaltigen Stadtentwicklung ist. Seine Naturfotografien bilden den Ausgangspunkt für ein Gespräch über die Stadtentwicklung sowie den Tier- und Artenschutz in Pankow.

 

Pankows Norden beherbergt eine einzigartige Natur, deren Auen, Wälder und Biotope immer wieder Gegenstand von Baubegehren sind. Die extensive Weidelandhaltung mit Wildpferden und Robustrindern in Blankenfelde, Karow und Buch ist jedoch Teil der Stadtnatur im Bezirk und wichtig für dessen Biodiversität. Die Gebiete können zudem – schonend und sanft – als Naherholungsgebiete genutzt werden, wo mithilfe der unmittelbaren Naturerfahrung Umweltbildung stattfindet.

 

Bei bestem Wetter und Flamenco-Musik kamen viele Interessierte zur Vernissage am letzten Freitag. Mit dabei war auch "Uno", ein Hahn von Inka Seidel-Grothe, mit dem sie den Berliner*innen erklärt, wie Hühnerhaltung in der Stadt funktionieren kann.

 

Die Ausstellung wird vom 09.08. bis Anfang Oktober 2019 im Kiezbüro im Rahmen der Büroöffnungszeiten zu sehen sein. Montags von 16:00 bis 18:00 Uhr ist Axel Lüssow persönlich anwesend.


Aktion STADTRADELN startet zum World Bicycle Day

 

 

 

03.06.2019 | Ein Hoch auf das Fahrrad - heute ist #WorldBicycleDay! Gibt es eine schönere Art der Fortbewegung?

 

Übrigens: Heute startet auch wieder Stadtradeln - ein Wettbewerb zur Fahrradförderung. Die "Kommune" Berlin ist auch dabei:

 

https://www.stadtradeln.de/berlin


Der neue Podcast des KV Pankow ist am Start

05.04.2019 | Wie finden Neumitglieder eigentlich ihren Weg zu den Bündnisgrünen? Welche Möglichkeiten gibt es, sofort mitzumachen? Stefan Gelbhaar gibt Tipps, wie ihr euren Platz in der Partei findet und sofort etwas bewirken könnt. Seine klare Empfehlung: „Bildet Banden!“ Für welche Themen Stefan im Bundestag steht und mit wem er gerne mal im Aufzug steckenbleiben würde, hört ihr in der ersten Episode von „Ein Pod Grünes“.

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Interview zur Mietenpolitik im Bund und in Berlin

25.03.2019 | TV Berlin - Die Berliner Mietpreise sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes im Bundestag zur Realisierbarkeit von Mietpreisfestsetzungen (auch "Mietendeckel") erteilt der Idee keine schnelle Absage. Jedoch stellt es einige Hürden fest. So darf es staatliche Preisfestsetzungen nur im Rahmen eines Konzeptes zur Wohnraumbewirtschaftung geben. Das Grundgesetz lässt ein solches Vorgehen grundsätzlich zu, wie das Vorgehen aus der Anfangszeit der Bundesrepublik aufzeigt. Dennoch zeigt das Gutachten auch die rechtlichen Fallstricke auf, insbesondere haben die Länder keinerlei Kompetenz zu zivilrechtlichen Mietpreisregelungen. Die Abgrenzung muss daher sehr klar vorgenommen werden.

 

Download Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes


EU ein Erfolgsprojekt? Diskussionsrunde im Abendgymnasium Prenzlauer Berg

20.03.2019 | Welche Werte verkörpert die EU? Inwieweit ist sie ein Erfolgsprojekt? Und wie könnte sich die EU in den kommenden Jahren verändern?

 

Um auf diese Fragen Antworten zu erhalten, lud das Abendgymnasium Prenzlauer Berg Vertreter verschiedener Parteien ein. Zu Gast waren Stefan Gelbhaar, Stefan Liebich (MdB Die Linke), Annika Klose (Landesvorsitzende Jusos Berlin), Sophie Regel (FDP BVV Pankow) und Christian Buchholz (AfD Berliner Abgeordnetenhaus).

 

Das Interesse war groß und die Zeit fast zu knapp, um in der abschließenden Fragerunde alle Wortmeldungen der Schülerinnen und Schüler aufzugreifen. Aber eins ist klar geworden: „Europa“ und die EU sollen weiter für Frieden, Menschenrechte und Demokratie einstehen.


Verkehrstag in Schöneberg

25.02.2019 | Heute war ich für einen Verkehrstag auf dem EUREF-Campus in Berlin-Schöneberg und habe dort zwei interessante Verkehrsprojekte kennengelernt. Zum einen die App modalyzer, die im InnoZ entwickelt wird. Die App kann mit GPS und den Daten aus dem Bewegungssensor des Smartphones erkennen, welches Verkehrsmittel genutzt wird und so ein sehr genaues Wegetagebuch führen. Die App wurde in einigen Forschungsprojekten zur Mobilitätsnutzung bereits verwendet. In dem Gespräch habe ich mich über die Verwendung der App für weitere Studien, wie z. B. Mobilität in Deutschland, erkundigt.

 

Zum anderen habe ich mich mit Frank Christian Hinrichs vom Mobility2Grid e.V. getroffen und darüber beraten, wie die Stromnetze für die Mehrbelastung durch E-Mobilität umgebaut werden müssen. Dabei spielt für ihn die Mobilitätsstation, wie sie auf dem Campus getestet wird eine entscheidende Rolle. Aus seiner Sicht wird es in Zukunft nicht nur öffentlichen Ladesäulen geben, sondern einen intelligenten Mix aus privaten und öffentlichen Angeboten. Bei der Entwicklung neuer Quartiere sollte die Kopplung von Energie und Mobilität auch mitgedacht werden, wie z. B. in der Gartensiedlung in Spandau.

 

 

Zum Abschluss des Verkehrstages diskutierte ich auf der Mitgliederversammlung des KV Tempelhof-Schöneberg mit den Mitgliedern in einer spannenden Debatte über die Mobilität von morgen.


Zur Essensausgabe bei den Pankower Franziskanern

25.01.2018 | Am Freitag war ich zu Besuch in der Suppenküche des Franziskanerklosters Pankow. Die 80 ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen verteilen dort in einer beeindruckenden Art und Weise von Dienstag bis Sonntag und an allen Feiertagen eine warme Mahlzeit an über 200 hilfsbedürftige Menschen. Außerdem bieten sie eine Kleiderkammer und Waschmöglichkeiten an. Die Suppenküche ist hauptsächlich spendenfinanziert und freut sich über helfende Hände und Spenden aller Art (momentan benötigen sie besonders Herrenunterwäsche). Gekocht wird mit dem was da ist, so gleicht kein Eintopf dem anderen.

 

Nachdem ich bereits im November mit dem Franziskanerkloster über das Problem der Obdachlosigkeit gesprochen hatte, wollte ich nun im neuen Jahr auch selbst die Organisation tatkräftig unterstützen. Anfang März wird es einen runden Tisch mit Vertrer*innen aus Politik und lokalen Institutionen geben, um gemeinsam Lösungen für die Menschen zu finden.