Haushalt ist Wahrheit: Radverkehr wächst nicht ganz von allein

Entscheidend für den Radverkehr ist nicht zuletzt das Geld. Hier wird vom Minister wenig getan. Wir haben dafür gesorgt, dass Baumittel für Radschnellwege aus dem Jahr 2017 nicht im Haushaltsloch verschwinden. 2020 gibt es erstmals einige kleinere Erhöhungen für den Radverkehr. Möglich war das durch den Druck sämtlicher Expert*innen und nicht zuletzt durch unser permanentes Bohren. Der Minister macht aus dieser Mücke gleich mal einen Elefanten und schummelt, was das Zeug hält. Diese Tricks aufzudecken, dadurch noch weitere kleinere Verbesserungen zu erreichen, aber damit auch die Vermittlung komplexer haushalterischer Sachverhalte beschäftigt intensiv – ist aber unbedingt notwendig. Neben Pressearbeit habe ich zum Beispiel über Sharepics die Missstände auch immer wieder publik gemacht – und erklärt. Das hat viel positives Feedback gebracht – aber auch Auseinandersetzungen mit dem ADFC (!), der lieber den Minister für die aus meiner Sicht minimalen Erhöhungen bei den Haushaltsmitteln loben wollte. Wer ADFC-Mitglied ist: gern Dampf machen!

 

Im Bereich betriebliches Mobilitätsmanagement konnten wir für die Besserstellung von Diensträdern einen Erfolg erzielen. Ein URLAUBSTAG für Menschen, die mit dem Rad zur Arbeit kommen, wurde bundesweit in den Medien diskutiert. Das Thema wird künftig noch stärker zu beleuchten sein.