Innovation an der richtigen Stelle: Mehr Mobilitätsforschung für Bahn, Bus und Rad

Massive Fehlsteuerungen aufzudecken ist Aufgabe von Opposition: Milliarden gehen bspw. in die Mobilitätsforschung - in Sachen Auto. Für Bus und Bahn sowie Sharing fiel da kaum etwas ab, das Thema Fahrrad wurde überhaupt erst in diesem Jahr entdeckt. Unsere Strategien sind nun in verschiedenen Autorenpapieren und Anträgen zum PBefG, GVFG, ÖPNV, zur Mobilitätsforschung, Open Data und zur operativen Umsetzung eines GRÜNEN MOBILPASSES festgehalten. Die Punkte Inklusion, ökologische und soziale Transformation wurden häufig erst durch uns Teil der Debatte.

 

Das hat uns Bündnisgrüne zum wesentlichsten Ansprechpartner in Sachen Mobilität und Digitalisierung in Stadt und Land und teils gar zum Player gemacht - ohne Regierungsbeteiligung und als kleinste Fraktion. Das Ziel muss weiter lauten: Innovation einfordern für den Bereich der öffentlichen Mobilität, die Bündnisse vertiefen und verstetigen. Gleichzeitig gilt es, von diesen richtigen und wichtigen, aber doch abstrakten Forderungen, wie etwa der Mobilitätsforschung, oder der Kosten- Nutzen-Untersuchung im Gemeindeverkehrsfinanzierungsrecht, weiter zu gehen, um zugespitzt Gerechtigkeitsfragen und Alltagsforderungen auf den Tisch zu legen. Hier werden wir noch eine Schippe drauflegen.

 

 

Nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum und auf der Fernstrecke brauchen erfolgreiche Vorreiter in der Stadt. Hier müssen die Erfahrungen und finanziellen Ressourcen eingesammelt werden. Dabei geht es nicht nur um die Frage des optimalen Verkehrsmittels und seiner Weiterentwicklung oder Anwendung. Es geht vielmehr um Luft und Raum, um mobile Freiheit bei Sicherheit vor Verkehrsunfällen - um das Erlebnis Mobilität im Alltag und am Ende um lebenswerte Städte.