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Fakten Fakten Fakten: Impfstoffe und Impfschäden




Thema durch? Information und Aufklärung weiter sinnvoll.


Das Thema ist durch, die Pandemie eingedämmt. Trotzdem wird die Leier von den besonders gefährlichen Corona-Impfstoffen in diversen, insbesondere den sozialen Medien weitergespielt. Ehemalige aus der Wissenschaft, Leute, die ein Buch promoten, andere, die so (Cov-)Influencer werden wollten oder wurden, einige, die eine bestimmte politische Agenda forcieren wollten und wollen. Zersetzungsphantasien inklusive.


All dem lässt sich einfach entgegen treten. Etwa mit Zahlen und Fakten. Das ist auch notwendig, denn die Flutung mit falschen Behauptungen, Geschichten, „anekdotischen Evidenzen“ ist einfach enorm. Dem kann man zwar gelassen entgegen sehen, die Zeit geht auch darüber hinweg. Aber: es soll halt was hängen bleiben. Entfremdung als politische Agenda inklusive.



Zulassung in Deutschland


Die in Deutschland regulär zugelassenen Corona-Impfstoffe wurden vor der Zulassung so ausführlich wie andere Impfstoffe getestet und hernach engmaschig kontrolliert. Wer Angst vor mRNA-Impfstoffen hat (Angst darf jede*r haben!), für den gibt es seit einiger Zeit auch solche Impfstoffe ohne diese Technik.



Nackte Zahlen und Fakten zum Impfen: 192 Mio. Impfungen in Deutschland (Stand Feb 2023)


Die Risiken der Impfreaktionen oder unerwünschten Nebenwirkungen sind minimal im Vergleich zu jenen einer Corona-Infektion. Zahlen? Na bitte: 65 Millionen Geimpfte laut Impf-Dashboard des Bundesgesundheitsministeriums in Deutschland. Hierzulande wurden demnach inzwischen mehr als 192 Millionen Impfdosen gegen Corona verabreicht.



Und Impfschäden? Ganze 520 Zivilklagen in Vorbereitung


Deutschlandweit sind 2023 - also nach Auslaufen der Pandemie - zumindest 520 Zivilklagen wegen vorgetragener Schäden durch Corona-Impfungen anhängig oder in Vorbereitung (laut Auskunft Bundesgesundheitsministerium am 4.7.2023: 209 Klagen bei Gerichten eingereicht). Zwei Kanzleien in Düsseldorf und Wiesbaden vertreten hier 300 beziehungsweise 220 Fälle. Die Klagen richten sich gegen alle vier großen Hersteller von Corona-Impfstoffen. Beide Kanzleien haben jeweils viele hunderte Fälle als aussichtslos abgelehnt. Diese beiden Kanzleien sollen das Gros der Klagewilligen vertreten. Auf der einen Seite sind also 520 mutmaßlich dramatische Verläufe nach Impfungen, die nicht klein geredet, sondern ernsthaft geprüft und ggf. entschädigt werden müssen. Einige dieser Klagen sind allerdings auch bereits schon abgelehnt worden, etwa, weil ein Zusammenhang zwischen Impfung und Schaden nicht dargestellt werden konnte.


In der Relation: 520 Fälle auf 65 Millionen Geimpfte, bei 192 Mio. Impfungen. Das sind 0,0003 % der Geimpften. Natürlich können noch weitere Klagen bekannt werden bzw. dazu kommen, aber auch abgewiesen werden.


285 anerkannte staatlich anerkannte Impfschäden, rund 7.000 Anmeldungen

Es gibt in der gesamten Bundesrepublik bislang weniger als 0,002 % Anmeldungen (Unterschied zu Bewilligung beachten!) von Impfschäden (Unterschied zu Nebenwirkung (Kopfschmerzen o.ä.) beachten!) - bei der wahrscheinlich am besten dokumentierten Impfung aller Zeiten.


Daneben gibt es Anträge auf die behördliche Anerkennung von Impfschäden, wo also nicht mittels Zivilklagen die Arzneimittelhersteller, sondern der Staat in Anspruch genommen wird. Hier gibt es inzwischen 285 Anerkennungen, rund 7.000 Anmeldungen gab es bislang.


Auch hier sollte keiner der Menschen, die einen Impfschaden erlitten haben, allein gelassen werden, im Zweifel für die/den Betroffene/n entschieden werden.



Langzeitfolgen von Corona-Erkrankungen: deutlich dramatischere Zahlen


Unabhängig davon bleibt auch hier festzuhalten: Die Dramatik der Corona-Erkrankungen, Todesfälle, der Langzeitfolgen übersteigt die Zahl der Impfschadensfälle um ein Zigtausendfaches. Allein über 30.000 bereits anerkannte Long-Covid-Fälle dokumentieren das deutlich. Bei der millionenfachen Verimpfung der Arznei allein in Deutschland ist es relativ bemerkenswert, dass das noch immer von vielen Menschen und sehr intensiv, gerade bei Facebook, Twitter und Telegram, ignoriert wird.



Nachtrag und Zahlenaktualisierung - Januar 2024 - dpa-Bericht


11.827 Menschen hätten einen Antrag auf Anerkennung eines Schadens durch die Corona-Impfung gestellt, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" vom Montag unter Berufung auf eine Abfrage bei den zuständigen Behörden aller 16 Bundesländer vier Jahre nach Bestätigung des ersten Corona-Falls in Deutschland. In 467 Fällen wurden die Anträge dem Bericht zufolge bewilligt, also ein Gesundheitsschaden durch eine Corona-Impfung behördlich anerkannt. Das entspricht bei rund 65 Millionen Geimpften einer Quote von 0,00072 Prozent. Mehr als 5000 Anträge wurden abgelehnt, 658 Anträge haben sich aus anderen Gründen erledigt. 5597 Anträge wurden noch nicht bearbeitet.


Geimpfte, die sechs Monate nach ihrer Impfung über Gesundheitsschäden klagen, können beim zuständigen Versorgungsamt ihres Bundeslandes die Anerkennung eines Impfschadens und Entschädigung beantragen. Bei 11.827 Anträgen heißt das, dass 0,018 Prozent der rund 65 Millionen in Deutschland Geimpften einen solchen Antrag gestellt haben, wie die "NOZ" berichtet.






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