Impfen in Pankow +++ Stargarder Fahrradstraße +++ Spenden für Franziskanerkloster



Liebe Leserinnen und Leser,


Regional Impfen ist die Zukunft


Anfang Januar tourte ein mobiles Impfteam des Arbeiter-Samariter-Bundes im Auftrag des Gesundheitsamt eine Woche lang durch den Pankower Norden und impfte gegen das Corona-Virus. Gesundheitsstadträtin Cordelia Koch hatte die Idee, damit auch diejenigen zu erreichen, die dem Impfen gegenüber skeptisch sind und weite Wege dafür scheuen. In Blankenburg, Heinersdorf, Rosenthal, Karow und Buch lagen die Stationen, bei denen täglich ca 200 Imfpdosen verteilt wurden. Dafür stellten Kiezvereine und Kirchgemeinden ihre Räume zur Verfügung und luden über ihre Netzwerke ein.


Die Aktion war so erfolgreich, dass sie wiederholt werden soll. Erster Nachahmer ist der Verein "Für Pankow", der am 30. Januar im Pankower Ratssaal impfen lassen will und dafür noch Helferinnen und Helfer sucht: https://www.fuerpankow.de/



(Rot-rot-)Schwarze Wolken ziehen auf: Freie Fahrt für den Durchgangsverkehr in Pankows neuer Fahrradstraße.


Nach der Garibaldistraße in Wilhelmsruh, in der Gehwege zu Parkplätzen umgestaltet wurden, wird nun auch bei der Umsetzung des Projekts "Fahrradstraße Stargarder Straße" deutlich: Die neue CDU-Stadträtin will zurück zum Gestern in der Pankower Verkehrspolitik. Statt für Flächengerechtigkeit zu sorgen, wird der Autoverkehr zu Lasten des Fuß- und Radverkehrs einseitig bevorteilt.


Mehr dazu in meinem Blog



Spendenaufruf für das Franziskanerkloster in Pankow


Kurz vor Weihnachten war ich gern wieder beim Franziskanerkloster Berlin-Pankow. Diesmal wurde ich nicht bei der Essensausgabe in der Suppenküche eingesetzt, sondern bei der Lebensmittelausgabe, die im Hof erfolgt. Die Lebensmittel für die Ausgabe kommen größtenteils durch Spenden von lokalen Supermärkten zustande und haben mit Brot, Obst, Gemüse, Käse- und Wurstwaren auch ein relativ breites Angebot. Dennoch mussten wir bei insgesamt ca. 120 Personen alles teils stark rationieren.


Neben der Lebensmittelausgabe betreibt das Franziskanerkloster noch eine Suppenküche und eine Kleiderkammer. Alle drei Bereiche werden ganzjährig für bedürftige Menschen am Laufen gehalten - auch während Corona - und sind somit auch ganzjährig auf Spenden angewiesen. Das Kloster freut sich über Spenden von intakter Kleidung, Lebensmitteln und finanzielle Beiträge. Auch ehrenamtliches Anpacken ist gern gesehen. Wer sich nicht sicher ist, was überhaupt benötigt wird oder gezielter Spenden möchte, kann sich gerne beim Kloster unter suppenkueche@franziskaner.de erkundigen. Besonders benötigt werden nicht getragene Unterwäsche und diverse Hygieneartikel.



Bleiben Sie gesund

Stefan Gelbhaar