Niederlande & Belgien: Erste Ausschussreise für den Radverkehr

Der Verkehrsausschuss ist in der vergangenen Woche in den Niederlanden und Belgien gewesen, um sich dort über Radverkehrsinfrastruktur, Planung und Finanzierung zu informieren. Es war die erste Ausschussreise mit dem ausschließlichem Thema Radverkehr. Für viele Mitglieder war es sicherlich wichtig eine qualitativ völlig andere Radverkehrsinfrastruktur kennen zu lernen und über den Weg dahin berichtet zu bekommen.

 

Mir war es wichtig, die Verantwortung des nationalen Haushalts in den Niederlanden bei der Realisierung von z.B. Fahrradparkhäusern und Fahrradbrücken herauszuarbeiten. Insbesondere die niederländische Staatsbahn spielt bei Fahrradparkhäusern wie in Utrecht (12.500 Abstellplätze) eine treibende Rolle, hinzu kommt die Finanzierung aus dem Haushalt der Kommune, und des niederländischen Staates. Hier einige Bilder, Impressionen und Kurzkommentierungen:

 


Manko in den Niederlanden: Mofas fahren häufig auf Radwegen. Gefährlich, insbesondere wenn in gleicher Richtung unterwegs.

Erster Radschnellweg in Belgien - zu finden in Antwerpen. Wird permanent weitergebaut.

An einer Gracht auf einem perfekten Radweg unterwegs. In Utrecht möglich. Sehr sehr genial.

Auch kleine Gimmicks können das Leben erleichtern. Zugang zu einem Fahrradverleihladen.